Dienstag, 8. Mai 2018

Planfeststellung von A-39-Teilabschnitt bedeutet mitnichten Baubeginn

Für die LBU bedeutet die Planfeststellung von A-39-Teilabschnitt mitnichten Baubeginn

Der niedersächsische Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) kritisiert, dass die Planfeststellung des südlichen Abschnitts der geplanten A 39 über schwerwiegende  Einwendungen der vielen A-39-Gegner - sogar ohne vorherigen Erörterungstermin - einfach hinweggehen will.  Alle Verlautbarungen über einen angeblich baldigen Baubeginn seien allerdings dennoch voreilig: Es stünden jetzt mehrere Klagen an,  verbunden mit der Verhinderung des sofortigen Vollzugs.
Klagen würden Landwirte, Anwohner und Umweltschützer gegen das gesamte A-39-Projekt, die Samtgemeinde Boldecker Land  gegen die befürchtete Tank- und Rastanlage.  Dabei, so LBU-Vertreter Eckehard Niemann, würden die massiven regionalen Schäden einer A 39 zur Geltung gebracht werden -  wie auch gravierende, mittlerweile auch gutachterlich nachgewiesene Verfahrens- und Planungs-Fehler.  

Ohnehin würde es keinen Sinn machen,  einzelne A-39-Teilabschnitte als isolierte Rumpf- oder Torso-Strecken zu bauen - solange nicht für alle Planabschnitte geklärt sei, ob der Bau der  gesamten A 39 nicht an naturschutzrechtlichen K.O.- Kriterien und an dem immer schlechteren Nutzen-Kosten-Verhältnis scheitere.  Dafür aber gebe es deutliche Hinweise. 
Die Aussichten für die Verhinderung dieser volkswirtschaftlich unsinnigen und regionalschädlichen Nonsens-Wahlkampf-Autobahn, so der LBU, „bleiben weiterhin sehr gut“

Quelle: Pressemitteilung des Landesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz. Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen e.V. Regionalgruppe Ostheide - Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24 29553 Bienenbüttel

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