Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2015 ohne A39

Hallo zusammen,

soeben habe ich noch mal einen alten Artikel von vor zwei Jahren gelesen. Da könnte man vermuten, dass sich in der ganzen Zeit noch gar nichts geändert hat. Tatsache ist heute, es ist in dieser Zeit einiges geschehen, was damals niemand für möglich gehalten hätte. Der Regierungswechsel in Niedersachsen, der B4-Ausbau wird ernsthaft geprüft, wir haben einige neue BürgermeisterInnen im Boldecker Land und nicht zuletzt haben wir eine beachtliche Anzahl an Einwendungen für unseren Abschnitt Weyhausen bis Ehra zusammen bekommen.

Man kann die Menschen nicht von heute auf morgen von alten Dogmen befreien, es ist ein laaanger Lernprozess. Auch die lieben Nachbarn von Karin Loock in Jembke werden irgendwann einsehen müssen, dass sie mit ihrer provokanten Art eher das Gegenteil in der Bevölkerung erreichen. Überhaupt finde ich es beschämend, wie sich manche Personen nach so vielen Jahren hier verhalten haben. Im Dorfe darf es ruhig unterschiedliche Meinungen geben, nur wenn Ortsfremde mit einer irrsinnigen Trassenführung und einer T+R Anlage obendrauf, den Wahnsinn komplettieren, dann heißt es zusammenhalten!

Den Autobahnplanern könnte man mit dieser Planung unterstellen, sie hätten ganz bewusst das Konfliktpotenzial gesteigert, weil sie von der unendlichen sinnfreien Planerei die Nase voll haben. Schließlich wurden wir ja eindringlich darauf hingewiesen, die Unterlagen zu prüfen (Video). Wenn sie sich in zwei Jahren durch die knapp 2000 Einwendungen gearbeitet haben, dann werden ihren Dienstherrn genügend Argumente offenbart, um das ganz A39-Projekt einzustampfen.

Bis dahin ist es leider noch ein langer Weg. Der Dachverband der Bürgerinitiativen hat mit der Kanzlei Mohr und Partner eines der besten Anwaltsbüros für Verwaltungsrecht engagiert. Somit sind wir von der Fachkompetenz schon mal bestens ausgestattet. Damit unseren Interessenvertretern nicht die finanzielle Puste ausgeht, wäre jetzt eine Einlage in den Schutz- und Klagefond sinnvoll. Die kleinere Variante ist der Beitritt im Verein Zukunftswege e.V. Spenden an den gemeinnützigen Verein sind steuerlich abzugsfähig.


Zum Abschluss ein Dank an die vielen Helfer/Unterstützer und den Familien, welche den Hauptakteuren immer beigestanden haben. Selbst nur ein aufmunterndes Wort hat vielen Aktiven Kraft und Mut gegeben, weiterhin für die richtige Sache einzustehen.


Ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr,
Norbert Schulze

Mitglied der Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land http://vernunftbuerger.blogspot.de
Der Inhalt dieses Beitrages ist meine persönliche Meinung. Er wurde von keiner Redaktion auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit geprüft und stellt nicht notwendiger Weise die Meinung der Bürgerinitiative "Natürlich Boldecker Land" dar.

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