Samstag, 21. Juni 2014

Pro-A39-Initiative des Uelzener Landrats floppt

Der Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) freut sich über den verkehrs-, finanz- und regionalpolitischen Realismus der verantwortlichen Politiker all jener Landkreise, die sich der vom Uelzener Landrat Blume vorgeschlagenen gemeinsamen Resolution zugunsten der geplanten A 39 (inclusive Querspange B 190n) ausdrücklich nicht angeschlossen haben. Der Hinweis auf den ausstehenden Vergleich zwischen der milliardenteuren A 39 und dem von der Landesregierung nachgemeldeten alternativen Ausbau der B 4 sei absolut richtig. Es sei bezeichnend, dass die „Erklärung zur Zukunftsachse“ genannte Resolution der Uelzener Kreistags- Mehrheitsgruppe außer inhaltsleeren Forderungs-Formeln keinerlei Fakten enthalte und auf die zahlreichen Argumente gegen die unsinnige und zudem unfinanzierbare A 39 mit keinem Wort eingehe.

LBU-Vertreter Eckehard Niemann forderte alle Pro-A-39-Lokalpolitiker auf, endlich die Anti-A-39-Mehrheit der Menschen zwischen Lüneburg und Wolfsburg ernst zu nehmen, sie durch Bürgerbefragungen und viele Abstimmungen der Kreiszeitungen dokumentiert sei. Es werde angesichts der neuerlich reduzierten Verkehrsprognosen immer unverantwortlicher, fehlende regionalpolitische Konzepte weiter mit der perspektivlosen Forderung nach der „Wahlkampf-A39“ bemänteln und dafür wirklich realistische und regionaldienliche Verkehrskonzepte außen vor lassen zu wollen.

Quelle: Pressemitteilung des Landesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz
Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen e.V. Regionalgruppe Ostheide - Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24 29553 Bienenbüttel

Weitere Presseartikel dazu:
NDR: Uelzener allein mit A-39-Erklärung
Stadt Salzgitter: Gegen eine Erklärung zur "Zukunftsachse A39"

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