Mittwoch, 11. Juni 2014

Ich muss nur noch kurz das Boldecker Land retten... Einer für Alle?

Hallo zusammen,

Henning Schulze
diese leicht angepasste Textzeile aus dem Titel könnte man dieser Tage einigen Boldecker Mitbürgern auf die Lippen legen. Insbesondere, wenn man die Wahlkampfaktionen von Henning Schulze für die Stichwahl zum Samtgemeindebürgermeister betrachtet. Es gibt wohl keine Straße im Boldecker Land, auf welcher einem nicht das Konterfei des CDU-Kandidaten begegnet. Nicht nur die Anzahl von Wahlplakaten ist beeindruckend, auch sonst lässt sich die große CDU-Gemeinschaft nicht lumpen und hilft den Lokalpatrioten wo sie kann.
Da soll mit Hilfe des MdB Günter Lach die A39 zum Wahlkampfthema für die Samtgemeinde gemacht werden, obwohl mittlerweile jeder Bürger wissen dürfte, dass ein Provinz-Bürgermeister den Neubau einer Bundesautobahn weder verhindern noch herbei zaubern kann. Nur gibt es in unserer Region durchaus Bürger, welche solchen Projekten doch lieber mit Bürgerbeteiligung, anstatt mit willenlosem Gehorsam begegnen wollen. Sie wollen auch keine Bürgermeister, welche sich bei unbequemen Themen hinter Paragraphen verstecken und kritischen Bürgern in den Ratssitzungen den Mund verbieten.

Anja Meier
Wer schon mal die Ratssitzungen in Jembke und Bokensdorf live erlebt hat, weiß wovon ich rede. Während es in Jembke eher pflegeleichte Ratsmitglieder gibt, muss sich Anja Meier immer wieder erneut behaupten. Sachlich und souverän meistert sie sogar persönliche Attacken in den Sitzungen. Führungsqualitäten hat sie schon allein durch die Fertigstellung des Kirchweges bewiesen. Innerhalb weniger Monate nach ihrem Amtsantritt wurde somit ein Problem gelöst, welches ein Jahrzehnt lang immer wieder für Schlagzeilen in der Lokalpresse gesorgt hatte, und an dem sich einige ihrer Amtsvorgänger die Zähne ausgebissen haben.

Bei der Stichwahl am 15. Juni zum Samtgemeindebürgermeister bzw. Samtgemeindebürgermeisterin geht es nicht um Pro- und Contra Autobahn, hier geht es um unabhängige, moderne und zukunftsorientierte Politik für die Bürger im Boldecker Land. Anja Meier hat gezeigt, dass sie auch bei schwierigen Themen einen Konsens zu finden in der Lage ist, und somit eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung finden kann.
Gruppenfoto mit Kandidatin Anja Meier

Dagegen "EINER FÜR ALLE" als Plakatstörer auf die Wahlplakate zu kleben, wirkt schon durchaus anmaßend. Jemand der offen für eine Tank- und Rastanlage plädiert, ist wohl eher Keiner für Alle!?

Am kommenden Sonntag fällen wir, die Bürger, mit unserer Stimme eine wichtige Entscheidung für die nächsten sieben Jahre. Zudem steht an diesem Wochenende in Jembke die 190-Jahr-Feier des Schützenvereins an. Vielleicht holt sich Henning Schulze noch Unterstützung von dem Landratswahlsieger Dr. Andreas Ebel? Quasi ein Experte für Schützenfeste? Während seines Wahlkampfes hat er immer einen großen Bogen um die "Problemzonen" im Landkreis Gifhorn gemacht und sich von einem Schlachtefest zur nächsten Grünkohlwanderung seinen Wählern angenähert. Wie es sich eben für einen erzkonservativen CDU-Politiker gehört, bei dessen Wahlveranstaltungen der Altersdurchschitt bei 67 plus lag. Vielleicht kommen ja auch noch die Parteigenossen Ingrid Klopp und Günter Lach zum Katerfrühstück am Sonntag oder besser am Montag!? ;-)

Soll die CDU ruhig ordentlich feiern, während wir am Sonntag wählen gehen, um unsere Zukunft selbst in die Hand zu nehmen!

Das ist wohl eher "Einer für Alle"
Derweil empfehle ich die Kräuterteemischung "Einer für Alle" zur Beruhigung...

In diesem Sinne,
Norbert Schulze



Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land
http://www.VernunftBuerger.de

Der Inhalt dieses Beitrages ist meine persönliche Meinung. Er wurde von keiner Redaktion auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit geprüft und stellt nicht notwendiger Weise die Meinung der Bürgerinitiative "Natürlich Boldecker Land" dar.