Mittwoch, 18. Juni 2014

CDU-Kandidat verliert Stichwahl wegen geplanter Autobahn A 39

Hallo zusammen,

solche Schlagzeilen haben zwar noch Seltenheitswert, aber die geplante A39 inklusive der Tank- und Rastanlage dürfte wohl wirklich das "Zünglein an der Waage" gewesen sein, welches Anja Meier ins Amt der Samtgemeindebürgermeisterin vom Boldecker Land verholfen hat. Wer jetzt aber glaubt, das sei alles, der irrt: Zuerst mal muss eine Kandidatin eine gute Basis für eine Stichwahl haben. Die Basis von Anja Meier bestand in der von so manchem unterschätzten Tatsache, dass in den insgesamt sechs Mitgliedsgemeinden bereits fünf Bürgermeister aus freien Wählergemeinschaften von den Bürgern in ihre Ämter gewählt wurden.
Nicht zuletzt hat die Bokensdorferin dann auch noch mit viel Geschick ein gutes Wahlkampfteam zusammengestellt, das mit einem von vielen Seiten beachteten Wahlkampf überzeugen konnte!
"Mit der 45-jährigen Meier startet die Samtgemeinde in eine neue Generation, die Politik etwas anders versteht." schreibt Anja Alisch als Kommentar zu einem Artikel der Gifhorner Rundschau.

Nun werden wir Anja Meier beim Wort nehmen. Obwohl ihr offizieller Amtsantritt erst am 1. November ist, möchte sie sich schon vorher für einen Verkehrsausschuss im Boldecker Land nach dem Vorbild aus Tappenbeck einsetzten. Leider gab es bisher im Rathaus der Samtgemeinde keine öffentlich bekannten Bemühungen, sich auf das bald anstehende Planfeststellungsverfahren zur geplanten A39 vorzubereiten. Denn die Zeit läuft uns allen davon, wenn die Straßenplaner sich tatsächlich nicht davon abhalten lassen, den Kampf ums Baurecht weiter voranzutreiben, und selbst A39-Befürworter möchten sicher als "Experten vor Ort" mit ihrem Wissen respektiert werden.

Es geht also weiter im Boldecker Land und wir sind auf einem guten Weg in die Zukunft.


In diesem Sinne,
Norbert Schulze

Mitglied der Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land
http://www.VernunftBuerger.de

Der Inhalt dieses Beitrages ist meine persönliche Meinung. Er wurde von keiner Redaktion auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit geprüft und stellt nicht notwendiger Weise die Meinung der Bürgerinitiative "Natürlich Boldecker Land" dar.

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