Montag, 14. April 2014

Mal wieder nichts als Wahlkampfgetöse um die A 39

Zu „A 39: Lach kritisiert Land“ schreiben Karin Loock und A.-K. Schulze für die Bürgerinitiative „Natürlich Boldecker Land“:


Wenn der CDU-Bundestagsabgeordnete Günter Lach diese Zeitung gründlicher gelesen hätte, dann wüsste er, dass sich Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies bei einer Veranstaltung vorvergangene Woche in Triangel für die A39 mächtig aus dem Fenster gelehnt hat. Auch gegen die Interessen seines Grünen Koalitionspartners, sprach sich der SPD-Minister für den Weiterbau aus.

Einziger Haken: Es interessierte diejenigen kaum, die doch nach Ansicht beider Politiker von der 1,1 Milliarden Euro teuren A39 „wirtschaftlich profitieren“ sollten. Von 106 geladenen Wirtschaftstreibenden waren drei gekommen. Zum Wahlkampfgetöse vor leeren Stühlen! Und jetzt meldet sich auch noch MdB Günter Lach zu Wort.

Doch der hat bereits nach den letzten Wahlkämpfen seine Versprechen nicht gehalten: Sein „Beistand“ bei der Lösung des Sportheim-Problems in Tappenbeck, beim Lärmschutz und bei der von den Bürgern mehrheitlich gewünschten Verhinderung einer Tank- und Rastanlage haben sich als heiße Luft erwiesen! Nichts als Stimmenfang – ohne Substanz!

Schon am 11. September 2013 verbreitete Herr Lach in dieser Zeitung nicht die Wahrheit, als er behauptete: „Die Finanzierung der A39 ist gesichert.“ Das Gegenteil ist richtig! Und was die Sinnhaltigkeit von Umgehungstraßen betrifft: Die A39 trägt für uns nicht zur Verkehrsberuhigung bei, wenn gleichzeitig die B248 zur Kreisstraße herabgestuft und damit zur Rennstrecke für Mautflüchtige wird!

Herr Lach, wir sind auch Landbesitzer. Gegen Ortsumgehungen in Jembke, Tappenbeck und Ehra, von denen alle Verkehrsteilnehmer optimal profitieren und die deutlich weniger landwirtschaftliche Fläche verbrauchen würden, anstatt der unmäßigen A39, würden wir uns niemals auf die Hinterbeine stellen, um unsere Scholle zu verteidigen. Sie haben unser Wort darauf!

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