Montag, 3. Februar 2014

A39 jetzt? - Trickreiche Umweltaktivisten im Boldecker Land?

Hallo zusammen,

vor kurzem vernahm ich während einer öffentlichen Veranstaltung aus dem Nebenraum folgende Wort: "Wie kann man nur so hirnverbrannt sein, sich gegen die A39 auszusprechen". Diese Worte kamen von einem Unternehmer, welcher ein alt eingesessenes Unternehmen außerhalb von Wolfsburg und dem Landkreis Gifhorn besitzt. Entweder hat er mich nicht gesehen oder er kennt meiner Ansicht dazu einfach nicht. Meine Leute, zu denen er gesprochen hat, winkten nur ab und versuchten schnell das Thema zu wechseln. Vielleicht befürchteten sie auch wieder eine nervige Diskussion.

Hauptstraße Jembke
So ähnlich stelle ich mir die aktuelle Situation für Karin Loock in Jembke vor, denn dort scheinen sich die A39-Befürworter in ihrer Nachbarschaft zu organisieren!? Diese Leute wohnen ebenfalls direkt an der Bundesstraße B 248. Warum sie allerdings eine A7-Entlastungstrasse, statt eine Ortumgehung fordern, bleibt mir ein Rätsel! Ich würde es begrüßen, wenn sich die lieben Mitbürger mal richtig mit dem Thema Fernstraßenbau in Deutschland auseinandersetzen würden. Denn mit ihrem Festhalten an der Totgeburt-A39, erreichen sie in den nächsten Jahren keine Verkehrsberuhigung mehr.

"Die Zeit der Wunschzettel ist vorbei" sagte schon im vergangen Jahr der damalige Verkehrsminister Peter Ramsauer. Fast jede zweite Autobahnbrücke ist in einem bedenklichen Zustand. 1400 Eisenbahnbrücken sind laut Bahn marode. Eine funktionieren Infrastruktur ist das Rückgrat eines wirtschaftlichen Erfolges. Jetzt millardenschwere und unrentable Autobahn-Neubauten zu fordern, während unser vorhandenes gut ausgebautes Verkehrsnetz zerbröselt, ist riskant. Unser aktueller Verkehrsminister Alexander Dobrint sichert „völlige Offenheit“ bei den Diskussionen zum Bundesverkehrswegeplan zu und verfolgt mit einer „Netzallianz Digitales Deutschland“ zukunftsweisende Ziele.


Währenddessen verschickt die IHK Wolfsburg-Lüneburg Restbestände alter Pro-A39-Aufkleber und findet im Boldecker Land sogar noch ein paar Abnehmer. Aber wer weiss, vielleicht sind diese Jembker Bürger in Wirklichkeit ganz trickreiche Umweltaktivisten, welche jeglichen Straßenneubau verhindern wollen!? Durch ihre intelligente Taktik wird letztendlich weder die Autobahn A 39, noch eine Ortsumgehung gebaut!?

Dann können wir heute ganz entspannt mit einem "Keine A39-Button" zur Blutspende in Jembke gehen. :-) 


Einen guten Start in die Woche,
Norbert Schulze

Mitglied der Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land http://www.VernunftBuerger.de
Der Inhalt dieses Beitrages ist meine persönliche Meinung. Er wurde von keiner Redaktion auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit geprüft und stellt nicht notwendiger Weise die Meinung der Bürgerinitiative "Natürlich Boldecker Land" dar.

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