Donnerstag, 4. Juli 2013

Umgehung von verkrusteten Pro-A39-Denkstrukturen

Hallo zusammen,

die Tappenbecker begeistern sich für Demokratie und wollen nicht nur eine Ortsumgehung, sondern vor allem eine Umgehung von verkrusteten Pro-A39-Denkstrukturen.

Bereits bei der Landtagswahl im Januar haben sie ein viel beachtetes Ausrufungszeichen gesetzt. Statt sich zurück zu lehnen nach dem Motto: "Nun macht mal ihr Grünen", haben sie offensichtlich den Spaß an Bürgerbeteiligung beibehalten und feiern jetzt einen weiteren Erfolg in Richtung Vernunft. Obendrein besteht bald die Chance einen frischen Bürgermeister zu bekommen, der sich nicht "A39-Resignation" auf die Fahne geschrieben hat.

Gifhorner Rundschau: Abstimmung über Haltung zur A39
Aller Zeitung: Umfrage in Tappenbeck ergibt: Mehrheit gegen die A39
Aller Zeitung: Herbermann tritt als Bürgermeister zurück 
Bi: Bürgermeister-Rücktritt nach A39-Abstimmung im Gemeinderat Tappenbeck

Nach den unglücklichen Pro-A39-Kommentaren der Herren Lach, Ferlemann und Tanke, greift die Autobahnlobby nach einem weiteren rettenden Strohhalm. Jetzt soll die A39 also auch noch wahre Wunder vollbringen – und mehr Ärzte in unsere Region locken!

Die Meldung "Umfahrung für Jembke vorerst gestrichen" klingt schlimmer als sie ist, denn kurz darauf erreichte uns ein offizielle Schreiben von Hinrike Böhm (Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr). Zitat: Sollte sich aufgrund der NKV-Ermittlung des BMVBS im kommenden Jahr herausstellen, dass sich der Bund gegen den Weiterbau der A39 und für die Alternative Ausbau B4 entscheidet, könnten die Ortumgehungen Jembke, Wittingen und Ehra im Zuge der B248 für den Bundesverkehrswegeplan 2015 nachgereicht werden. Diese besondere Vereinbarung wurde mit dem Bund getroffen, um keine Nachteile für die Bürger vor Ort entstehen zu lassen und im ersten Schritt einen guten Vergleich zwischen dem Projekt "Ausbau der B4" und dem Projekt "Neubau A39" zu erzielen." 

Selbst bei Günther Jauch am Sonntag Abend wurde die schiefe Finanzlage vom Verkehrsminister noch einem deutlich gemacht. Ramsauer: "Erhalt vor Neubau". Die Schlagloch-Republik – geht Deutschland kaputt?


Bis dann,
Norbert Schulze

Mitglied der Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land http://www.VernunftBuerger.de
Der Inhalt dieses Beitrages ist meine persönliche Meinung. Er wurde von keiner Redaktion auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit geprüft und stellt nicht notwendiger Weise die Meinung der Bürgerinitiative "Natürlich Boldecker Land" dar.

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