Montag, 8. Juli 2013

Wo bleibt das A39-Gutachten der Samtgemeinde Boldecker Land?

Hallo zusammen,

im ganzen Trubel der letzten Woche ging ein nicht ganz unwesentliches Detail vollkommen unter. Nämlich das A39-Gutachten der Samtgemeinde Boldecker Land. Es belegt eindrucksvoll die Nachteile für unsere Region. Teile davon kann man im Jahresbericht des Planungsbüros nachlesen.

Zitat: In der Gesamtschau auf die Stärken und Schwächen so wie Chancen und Risiken der allgemeinen städtebaulichen Entwicklung, die mit dem Weiterbau der A 39 im Boldecker Land zu erwarten sind, konnte „ungeschminkt“ nur den Schluss zulassen, dass die negativen Einflüsse und Verluste für die Boldecker Bevölkerung überwiegen werden und es für die Samtgemeinde nicht viel zu gewinnen geben wird. Die neue Autobahn im Zentrum der Samtgemeinde wird allgegenwärtig sein. Zusammengefasst muss man sagen: „Das Boldecker Land verliert seine Unschuld“.

Umso mehr muss natürlich dennoch versucht werden, Konzeptansätze zu formulieren, die Samtgemeinde wenigstens in Teilaspekten auch „auf die Gewinnerstraße“ führen könnte und die Gefahr von Wettbewerbsverlusten zumindest in Grenzen hält. Künftige Wettbewerber für anspruchsvolles „idyllisches Wohnen“ werden vermutlich eher in attraktiven Lagen des Stadtgebietes Wolfsburg erwachsen.

Dieses Gutachten kann man weder ignorieren, noch verleugnen. Auch das oft gebrauchte "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing" zählt hier nicht. Wir wünschen uns, das das vollständige Gutachten im Sinne einer offenen und ehrlichen Politik allen Bürgern zur Verfügung gestellt wird.


Schöne Woche,
Norbert Schulze

Mitglied der Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land http://www.VernunftBuerger.de
Der Inhalt dieses Beitrages ist meine persönliche Meinung. Er wurde von keiner Redaktion auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit geprüft und stellt nicht notwendiger Weise die Meinung der Bürgerinitiative "Natürlich Boldecker Land" dar.

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