Samstag, 13. April 2013

Neues aus unserem Abschnitt 7 der A39-Planung

Hallo zusammen,

nun hat sich der Winter langsam verabschiedet und wir nehmen für den 04. Mai die nächste große Aktion in Angriff. Bitte tragt Euch diesen Samstag Nachmittag schon einmal dick im Kalender ein. Wer bei der Organisation mithelfen möchte, ist beim nächsten Bi-Treff am 18.04. um 19:30Uhr im Brauhaus Weyhausen herzlich willkommen.

Aktuell passieren im nördlichen Teil unseres Planungsabschnittes merkwürdige Dinge. Da will ein Unternehmen das vorauseilenden Gehorsam mancher Bürger nutzen, um sich für den geplanten A39-Bau in Stellung zu bringen. Das Unternehmen, Teil des österreichischen Baugiganten Strabag, will 250 Meter nördlich von Ehra auf 15 Hektar Sand für den geplanten A-39-Ausbau gewinnen und hat dafür einen Antrag beim Zweckverband Großraumverband Braunschweig (ZGB) gestellt – um sich die Fläche frühzeitig zu sichern. Die öffentliche Ratssitzung am 17. April um 19Uhr im Heidekrug Ehra dürfte etwas voller werden.
Gifhorner Rundschau: Protest gegen Pläne für Sandabbau
Aller Zeitung: Wegen der A 39: Unternehmen will bei Ehra Sand abbauen


Die Gifhorner Rundschau berichtete kürzlich über den 1. Geburtstag unserer Bürgerinitiative. Es ist schon erstaunlich wie viel wir in diesen 12 Monaten schon gelernt, erlebt und erreicht haben. Mir braucht jedenfalls niemand mehr erzählen, dass man als kleiner Bürger überhaupt nichts machen kann.

Am vergangenen Donnerstag gab es in der ARD im Rahmen der aktuellen Monitor-Ausgabe den Beitrag: Autobahnen auf Pump: Die teuren Rechentricks von Verkehrsminister Ramsauer. Kürzlich kündigte selbiger noch an, dass die dringend notwendige Sanierung des Nord-Ostsee-Kanals noch länger als fünf Jahre dauern wird. Es soll sogar Schließungen dieser viel befahrenen und wichtigen Wasserstraße geben. Wie heißt sein Verein noch mal? "Bundesministerium für Autobahnbau und Stadtentwicklung?"

Zum Abschluss noch mal eine Vision in eine nicht allzu ferne Zukunft, der Fahrrad-Highway. Radwege wurden hier bei uns im Boldecker Land in den letzten Jahren zwar ausgebaut, nur enden diese Wege doch oft sehr abrupt. Zum gemütlichen Radeln durchaus akzeptabel, aber zum richtigen regelmäßigen Stadtradeln eher hinderlich.


Ein schönes sonniges Wochenende,
Norbert Schulze

Mitglied der Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land http://www.VernunftBuerger.de
Der Inhalt dieses Beitrages ist meine persönliche Meinung. Er wurde von keiner Redaktion auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit geprüft und stellt nicht notwendiger Weise die Meinung der Bürgerinitiative "Natürlich Boldecker Land" dar.

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