Sonntag, 10. Februar 2013

Chancen zur Verhinderung von A 39 und A 20 noch besser als zuvor

Umweltverband LBU zu den Verkehrs-Ergebnissen der rotgrünen Koalition:

Ungeachtet der Tatsache, dass eine endgültige Absage der volkswirtschaftlich unsinnigen und regionsschädlichen Autobahnen A 20 und A 39 diesmal noch durch die SPD  blockiert wurde und auch die Grünen durch ein konsequenteres Verhandeln diese „Nonsens-Autobahnen“ stärker hätten in Frage stellen können, stellt der LBU fest: Die zuvor ohnehin schon großen Chancen der Verhinderung von A 39 und A 20 durch Bürgerinitiativen, Gemeinden und Verbände sind nach den Koalitionsverhandlungen noch verbessert worden.

 „Es wurden nicht nur zusätzliche Bremsklötze verankert“, so LBU-Vertreter Eckehard Niemann, „sondern es sind auch deutliche Signale hinsichtlich der Fragwürdigkeit dieser Autobahnpläne in Richtung Bundesverkehrsministerium und Autobahnlobbyisten gesandt worden.“ Die empörten und eher resignativen Reaktionen der A-20- und A-39-Lobby bestätigten diese Einschätzung. Es gelte jetzt, so der LBU, die neuen Rahmenbedingungen zu nutzen, um die ohnehin unfinanzierbaren A 39- und A-20-Pläne endgültig zu Fall zu bringen und den regionaldienlichen Ausbau vorhandener Verkehrswege und Verkehrsalternativen umzusetzen. Hier würden auch SPD und Grüne weiter gefordert.

Quelle: Pressmitteilung Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen e.V.   
Regionalgruppe Ostheide – Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24
29553 Bienenbüttel

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