Samstag, 22. Dezember 2012

Keine Stille Nacht mit der Autobahn A39?

"Wir leiden wie die Hunde" war die Aussage einer Bürgerin bei einer kürzlichen Infoveranstaltung der "Bürgerinitiative Lärmschutz A39" in Mörse. Lärmschutz könnten die Bürger vielleicht bekommen, wenn die Autobahn irgendwann fertig gestellt wird, hieß es dort. Allerdings soll der Lärm durch den drastischen Anstieg des Verkehrs danach maximal wieder auf das aktuelle Niveau sinken. Somit hätten die Wolfsburger letztendlich nichts gewonnen und eine zusätzliche Feinstaubbelastung obendrauf.

Während für den geplanten Ausbau der Autobahn A 39 Milliarden-Schulden gemacht werden sollen, fehlen für den Lärmschutz an der bestehenden A 39 in Wolfsburg die Mittel. Viele Bürger im Boldecker Land sind von der geplanten A39 betroffen und befürchten später ähnliche Situationen wie jetzt in Wolfsburg. Die plötzliche Verlegung der geplanten Mega-Rastanlage zwischen Tappenbeck und Jembke, hat den Bürgern und Gemeindevertretern wenig Vertrauen für die Zukunft gegeben.

Volkswagen will mit dem kürzlich gestarteten CargoBeamer-Projekt 90 Prozent der LKWs auf die Schiene bringen. In den Ausbau der Wasserstraßen wird ebenfalls investiert. VW übernimmt im Sinne seiner Kunden Verantwortung und möchte eine gute CO2-Bilanz vorweisen. Es gibt noch viele weitere sinnvolle Lösungen für Niedersachsen. Unsere Kinder sollten wir nicht durch Unvernunft mit Schulden für lebensraumvernichtende Autobahnen belasten.

Besinnliche Feiertage,
Norbert Schulze

Mitglied der Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land http://www.VernunftBuerger.de
Der Inhalt dieses Beitrages ist meine persönliche Meinung. Er wurde von keiner Redaktion auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit geprüft und stellt nicht notwendiger Weise die Meinung der Bürgerinitiative "Natürlich Boldecker Land" dar.

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