Samstag, 13. Oktober 2012

Pressemitteilung: Buergerinitiative wuenscht Flexibilitaet von den A 39-Planern

Auf der Vorstellung des überarbeiteten A39-Tank- und Rastanlagen-Konzepts durch die niedersächsische Straßenbaubehörde in Bad Bevensen am vergangen Freitag machte die Bürgerinitiative "Natürlich Boldecker Land" ihre Ablehnung sowohl des geplanten Mega-Rasthofs in Jembke als auch der geplanten A 39 deutlich. BI-Sprecher Günter Lamprecht bat die Planer zu prüfen, ob eine Verlegung der Rasthofs auf Gewerbegebiet an der schon existenten A 39 in Wolfsburg eventuell sogar von der Stadt Wolfsburg gewünscht wird. VW und vor allem Wolfsburg würden als überregional bekanntes Ballungszentrum sehr davon profitieren und es wäre die geringste Belastung für Mensch und Umwelt. Die Planer antworteten darauf, dass ihr Autobahn-Planungsbereich erst ab Tappenbeck in Richtung Lüneburg beginnt.

Auf die Frage von BI-Sprecherin Karin Loock ob für eine Strecke von 110 Kilometern Autobahn 900 LKW Stellplätze üblich seien, räumten die Planer ein, dass der Durchschnitt eher bei 250 Stellplätzen liegt. BI-Sprecher Norbert Schulze richtete Fragen zur Sicherheit an die Planer. Die Lage des geplanten Rasthofes befindet sich genau in einer S-Kurve, laut Richtlinien sind dafür gerade Streckenabschnitte vorgegeben. Des Weiteren sollen laut den Planer die Freiwilligen Feuerwehren den Brandschutz des Rasthofes übernehmen. Schulzes Bedenken zum Personalmangel und der fehlenden Ausstattung bei Gefahrgutunfällen blieben unbeantwortet.

Insgesamt machte das junge Planerteam einen etwas überforderten Eindruck. "Souveränität sieht anders aus. Unsere Region darf nicht zum Lehrstück für Straßenbau-Azubis werden": so BI-Sprecher Schulze. "Deswegen laden wir die Bürger am kommenden Donnerstag den 18. Oktober um 19:30Uhr in den Heidekrug Barwedel zu unserem A39-Info-Abend mit renommierten und lebenserfahrenen Referenten ein."


Pressemitteilung der Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land


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