Donnerstag, 27. September 2012

BUND-Presseerklärung: Rastanlage Jembke


Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir bitten um die Veröffentlichung folgender Presseerklärung der BUND Kreisgruppe Gifhorn zu den aktuellen Ereignissen in Jembke und Tappenbeck.

Die BUND Kreisgruppe Gifhorn lehnt den Bau der geplanten A39 ab, da sie den Lebensraum von Menschen und die Natur schädigt, ohne einen wirtschaftlichen Nutzen für die Bevölkerung zu bringen, der diese Zerstörung rechtfertigen würde.

Diese Einschätzung wurde am 25.09.2012 in der Sitzung des Samtgemeinderates Boldecker Land in Weyhausen bestätigt. Die zahlreichen Bürger, die wissen wollten, welche Vorteile sie zu erwarten hätten, bekamen von den Bürgermeistern keine Antwort. Die ursprünglich als Argument für die A39 angeführte Annahme, der Verkehrslärm werde durch die Autobahn abnehmen, widerrief Bürgermeister Leusmann mehrfach:“Ich habe nie gesagt, dass es leiser wird.“

Die Bürger sollen offenbar klaglos hinnehmen, dass sie nur verlieren. Wofür sollen sie ihre Höfe, ihre Jagd, ihre Heimat opfern? Der BUND fordert schon lange eine Weiterentwicklung der Verkehrspolitik.
Die Auskunft, die den um ihre Lebensqualität und Gesundheit besorgten Bürgern aus Jembke und Tappenbeck vom Rat gegeben wurde, ist falsch: Die Bürgermeister sagten, man könne nichts machen. Der BUND weist darauf hin, dass die Bürger bevor es zum Planfeststellungsbeschluss für ihren Abschnitt der Trasse kommt, die Gelegenheit zu begründeten Einsprüchen gegen die Autobahn haben werden. Hier hätten die politischen Vertreter noch einmal die Möglichkeit, sich mit ihren Bürgern für die Belange der Allgemeinheit einzusetzen.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen
Eva Gresky; stellvertretende Vorsitzende BUND-Kreisgruppe Gifhorn
Leiterin des Arbeitskreises Mobilität
Neue Str. 51, 38559 Wagenhoff

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